Gemeinschaftskunde

Auf dem Foto stehen drei Referendarinnen und fünf Referendare seitlich und mit dem Rücken zur Kamera um eine grüne Tafel. Die Referendarin im Zentrum zeichnet in ein Koordinatensystem  mit Kreide zwei Geraden ein, die für Angebot und Nachfrage stehen. Der Kurs diskutiert die Implikationen des Schaubildes lebhaft.Bild: Privatarchiv

Gemeinschaftskunde zur Herzenssache machen!

Die mündige Bürgerin, die sich informieren, kritisch prüfen und entscheiden kann …

Über alle grundsätzlichen fachdidaktischen Ansätze hinaus ist es uns Ausbilder*innen ein zentrales Anliegen, dass sich Schüler*innen in Bezug zu ihrer Umwelt setzen. Wenn deutlich werden kann, dass die Inhalte unseres Faches Gemeinschaftskunde vor allem mit ihrer persönlichen Situation, mit Beziehungen zu anderen Menschen und der Umwelt sowie mit der Gestaltung ihrer Lebenswelt zu tun haben, ist die Chance groß, dass ein Funke überspringt – und Schüler*innen sich als Subjekte in der Welt positionieren.

Funken können aber nur Menschen weitergeben, die selbst brennen. Auch das ist ein Ausbildungsziel: In der konkreten Vermittlung von Ausbildungsinhalten geht es uns darum, Referendar*innen für unsere Fächer zu begeistern beziehungsweise die Begeisterung aufrecht zu erhalten.

Zu den didaktischen und fachlichen Fragen gehört in diesen Zeiten auch, unseren Umgang als Lehrkraft mit Populismus und Demokratiefeindlichkeit im Schulalltag zu reflektieren und einzuüben – welche Möglichkeiten, Anforderungen und Grenzen sehen wir?